Was kann ich wissen?
ABC
Nichts kann dich verletzen,
außer deiner eigenen Gedanken.
Schmerz ist nicht das, was wir denken. Er ist kein objektives Ereignis, sondern eine Interpretation. Elektrische Impulse, die das Gehirn deutet. Faszinierend daran ist: Das Gehirn selbst kann keinen Schmerz empfinden. Es blendet ihn wie eine Warnlampe in unsere Wahrnehmung ein, oder auch nicht. Schmerz ist also eine Art Feedbacksystem. Nicht die Wunde tut weh, sondern das, was wir über sie denken. Und dieser Gedanke wird körperlich spürbar. Das gilt nicht nur für körperliche Verletzungen. Wenn es in der Brust eng wird, der Magen sich verkrampft oder ein Stich durchs Herz fährt, dann sind das keine poetischen Bilder. Das sind präzise Wahrnehmungen. Gefühle haben ihren Ort im Körper. Studien zeigen, dass emotionale Verletzungen wie Trennung oder Ablehnung ähnliche neuronale Netzwerke aktivieren wie physische Schmerzen. Ein gebrochenes Herz wird oft ähnlich intensiv erlebt wie körperlicher Schmerz. Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass emotionale Verletzungen im Gehirn ähnliche Bereiche aktivieren können wie physische Reize. Die Intensität dieses Schmerzes hängt dabei weniger davon ab, was geschieht, als vielmehr davon, wie unser Unterbewusstsein es einordnet. Schmerz kann also nicht nur Reaktion, sondern auch Bewertung sein. Vielleicht sogar ein Hinweis. Ein Signal aus unserem Inneren, das als Einladung verstanden werden kann, genauer hinzusehen. Nicht weil etwas falsch ist, sondern weil etwas gesehen werden will.
Philosophisch betrachtet und aus meiner Erfahrung heraus leiden viele Menschen nicht in erster Linie an dem, was geschieht, sondern an dem Gedanken, dass es nicht hätte geschehen dürfen. Dass sie anders hätten sein müssen. Oder dass es ausgerechnet ihnen passieren musste. Es ist dieser subtile, kaum greifbare Widerstand gegen das, was ist, der den Schmerz oft erst entstehen lässt. Unsere Bewertung der Realität erzeugt das Gefühl, dass etwas falsch ist – und dieses Gefühl wird körperlich spürbar. Doch was, wenn dieser Widerstand selbst ein Irrtum ist? Was, wenn nichts anders hätte sein können? Jeder Moment, jede Entscheidung war immer der bestmögliche Versuch, mit dem umzugehen, was war. Selbst das, was wir heute als Fehler bezeichnen, war damals Ausdruck unseres damaligen Wissens, unserer Möglichkeiten, unserer Not. Wenn heute noch ein Schmerz bleibt, dann vielleicht, weil wir glauben, es hätte anders sein müssen. Nicht weil es falsch war. Sondern weil wir das, was wir heute wissen, auf das anwenden, was wir damals noch nicht wissen konnten.
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Tief in dir gibt es ein feines Gespür dafür, was dir wirklich guttut und was dir entspricht. Doch oft wird dieses innere Wissen überlagert von Vorstellungen, wie man zu sein hat oder was als „richtig“ gilt. Wir folgen dann eher anerzogenen Normen als unserer inneren Wahrheit. Das kann zu Entscheidungen führen, die sich zwar vernünftig anfühlen, aber innerlich leer lassen. Authentisch zu leben bedeutet, den Mut zu finden, die eigene Wahrheit zu erkennen und ihr treu zu bleiben. Auch dann, wenn sie nicht dem entspricht, was von außen erwartet wird.
Wenn dein Leben nicht so verläuft, wie du es dir wünschst, liegt der Grund dafür häufig nicht im Außen, sondern in einem inneren Missverständnis. Enttäuschungen entstehen dort, wo unsere unbewussten Erwartungen und die Realität auseinanderklaffen. Oft sind diese Erwartungen nicht rational, sie stammen aus früheren Erfahrungen, aus alten Prägungen oder aus nicht erfüllten Bedürfnissen. Hier kann das hypnosebasierte Neuroplastizitätstraining helfen, unbewusste Muster bewusster zu machen und neue Sichtweisen auf dein Erleben zu ermöglichen.
Auf diese Weise kannst du erkennen, wie frühere Wahrnehmungen deine heutigen Entscheidungen beeinflussen und wie sich daraus wiederkehrende Muster ergeben können. Nicht, um Schuldige zu finden, sondern um ein tieferes Verständnis für dich selbst zu entwickeln. Denn viele Enttäuschungen sind nicht das Ergebnis eines Fehlers, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas in dir nach Aufmerksamkeit ruft. Vielleicht ein Bedürfnis, das bisher übersehen wurde. Vielleicht ein Teil von dir, der nie ausdrücken durfte, was er wirklich braucht.
Wenn du bereit bist, diesen inneren Stimmen zuzuhören, neue Zusammenhänge zu entdecken und deine eigene Wahrheit bewusster zu leben, begleite ich dich gern dabei.
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  • Blockierende Faktoren: Sorgen, Zweifel und äußere Erwartungen überlagern oft deine innere Stimme.
  • Entscheidungen hinterfragen: Was logisch wirkt, führt nicht immer zu echtem Glück.
  • Mut zum Handeln: Deine Wahrheit zu erkennen, gibt dir die Kraft, sie zu leben.
  • Freiheit: Enttäuschung entsteht, wenn Realität und Erwartungen nicht übereinstimmen.
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Hinweis: Mein Angebot richtet sich an psychisch gesunde Menschen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Bei Beschwerden wende dich bitte an einen Arzt oder Therapeuten.
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