Dipl.-Ing. Jan Pitz | Angewandte Philosophie
Das Geheimnis um das "How to Mensch"
Wir haben vergessen, wie Leben geht.
Es gibt einen roten Faden, einen gemeinsamen Nenner, der sich durch alle Philosophien zieht, eine Perspektive, in der alle Theorien dieser Welt ihren Platz finden. Heute kann ich dir sagen, dass alle Religionen eigentlich eine Anleitung dafür darstellen, wie der Mensch funktioniert. In Metaphern wird beschrieben, wie Motivation entsteht und wie wir erkennen, was wir wirklich wollen. Aus den Metaphern haben wir dann Gesetze gemacht, anstatt zu verstehen, dass das, was dort Gesetze genannt wird, eigentlich urmenschliche Reaktions- und Verhaltensmuster sind, die klar wahrnehmbar sind, wenn man sich von angelernten und angezogenen Verhaltens- und Glaubensmustern befreit. Logischerweise weiß jeder Mensch in jeder Sekunde immer, was wirklich zu tun ist wir tragen so etwas wie einen inneren Kompass in uns, der in jeder Religion anders bezeichnet wird, uns aber grundsätzlich leitet in dem, was für uns persönlich die beste Entscheidung im Leben ist (wenn wir wollen), unabhängig davon, welche Konsequenzen unser Verstand davon erwartet. Deswegen wird auch immer von Hingabe, Vertrauen, Zuversicht oder Mut gesprochen, weil unser größtes Glück hinter unserer größten Angst versteckt ist. Dafür gibt es auch immer ganz rationale Gründe, alles ist logisch, konsistent und einfach zu verstehen, nur eben auf einer anderen Ebene, als wir es in der Schule gelernt haben.
Was ist dieser innere Kompass?
Für jede Handlung und selbst für jeden Gedanken, den ein Mensch erzeugt, benötigt es eine Motivation zum Handeln. Logischerweise passiert nichts, ohne dass es dafür einen Grund gibt, denn warum sollte sonst überhaupt eine Handlung stattfinden? Der Mensch unterliegt in seiner Existenz natürlich auch sämtlichen physikalischen Gesetzen, so auch dem Grundprinzip der Physik: actio gleich reactio, Ursache gleich Wirkung. Das bedeutet allerdings auch: die Welt beeinflusst, was ich tue, und ich reagiere auf die Welt. Sobald ich von der Welt auf eine ausreichende Weise stimuliert werde, erwächst in mir der Wunsch zu handeln. Dann beginnt ein innergeistiger Prozess, der aus dem Impuls zum Handeln eine konkrete Handlung entwickelt. Das Problem, das wir heute allerdings haben, ist, dass wir nicht mehr den vollen Zugang zu allen Informationen bekommen, die in unserem Unterbewusstsein vorhanden sind, was zu suboptimalen Handlungsentscheidungen führt. Das ist leider ein Nebeneffekt, der auf eine zielgerichtete Erziehung zurückgeht, bei der die Lernerfahrung vorgegeben wird. Dieser Zwang zu funktionieren ist leider auch das gewesen, was uns dazu zwingt, die eigenen Handlungsimpulse zu unterdrücken, denn ansonsten wären wir nicht in der Lage gewesen, in der Schule still zu sitzen oder fleißig zu sein. Daher kommt bei vielen Menschen die Unfähigkeit, die eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf zufriedenstellende Weise umzusetzen - zufriedenstellend insofern, dass es sich am Ende anfühlt, als wäre man erfolgreich gewesen. Objektiv betrachtet kann man zwar alle Ziele, die es überhaupt gibt, erreicht haben, und doch fühlt es sich danach genauso leer an wie vorher. Genau das ist das Problem: Wenn man nicht mehr erkennen kann, was man als Individuum wirklich für Ziele hat, und stattdessen gesellschaftlich vorgegebene Ideale verfolgen muss, weil sonst nichts anderes bleibt, ist das eigene Leben von außen betrachtet perfekt und innerlich langweilig, leer und vielleicht sogar beängstigend. Typische Beispiele für diese vorgegebenen Ziele sind Geld, Macht, Trophy Relationship, Status, usw... Alles eine Reaktion auf unerfüllte Bedürfnisse, die durch mehr, mehr, mehr auch nicht gestillt werden können. Und an dieser Stelle kommen wir zurück zu dem Kompass. Goethe nannte es Streben, Schopenhauer nannte es Wollen, und ich würde behaupten, dass sogar der Heilige Geist in der Bibel am Ende auch nichts anderes ist als diese innerste, diese am tiefsten befriedigende Motivation, die ein Mensch in sich überhaupt finden kann. Man kann diesen Kompass auch als das Ziel hinter den Zielen beschreiben, jene Handlung, die in uns die bestmöglichen Gefühle auslöst. Statistisch lässt sich diese Vorstellung sogar sauber herleiten, da wir in jedem Moment eine bestmögliche Handlung vollführen können. Wenn wir beste Entscheidung an beste Entscheidung hängen, haben wir hier die Definition für das beste Leben. Die große Frage war bisher allerdings, wie man diese Entscheidung erkennt, ohne die Zukunft zu kennen. Aber auch das ist mit meiner Methode ein gelöstes Problem!
Goethes Streben
Streben, im Sinne Goethes, beschreibt kein bewusst gesetztes Ziel und auch keinen rational geplanten Handlungsprozess, sondern ein grundlegendes Prinzip menschlicher Motivation. Es handelt sich um eine kontinuierliche Tendenz, die Verhalten nicht durch vorgestellte Ergebnisse steuert, sondern durch eine unmittelbare innere Ausrichtung im jeweiligen Moment. Diese Ausrichtung entsteht nicht willkürlich, sondern basiert auf impliziten Bewertungsprozessen. Wahrnehmung, Erfahrung und aktuelle körperliche Zustände werden fortlaufend integriert und führen zu einer Handlungstendenz, die meist vorbewusst wirksam wird. Das bedeutet, dass die Entscheidung zu handeln häufig bereits getroffen ist, bevor sie kognitiv reflektiert wird. Im Unterschied zu zielgerichtetem Verhalten besitzt Streben keinen festen Endpunkt. Es orientiert sich nicht an einem definierten Zustand in der Zukunft, sondern an der stimmigsten Fortsetzung der aktuellen Situation. In der modernen Psychologie lässt sich dieses Prinzip mit intrinsischer Motivation oder dem organismischen Bewertungsprozess beschreiben. Die Qualität einer Handlung ergibt sich dabei nicht aus ihrem Ergebnis, sondern aus der Übereinstimmung zwischen innerer Tendenz und tatsächlicher Ausführung. Streben ist somit kein Mittel zum Zweck, sondern das zugrunde liegende Prinzip, aus dem Handlung überhaupt erst entsteht.
Schopenhauers Wollen
Wollen, im Sinne Schopenhauers, beschreibt kein bewusstes Entscheiden und auch keinen rational gesteuerten Handlungsprozess, sondern ein grundlegendes Prinzip der Wirklichkeit selbst. Es handelt sich um eine blinde, nicht-reflektierte Triebkraft, die allem Verhalten zugrunde liegt und unabhängig von bewusster Zielsetzung wirkt. Diese Kraft äußert sich im Menschen als kontinuierlicher Drang, zu handeln, zu wollen und Zustände zu verändern. Dabei ist das Wollen nicht das Ergebnis eines Gedankens, sondern dessen Voraussetzung. Gedanken entstehen häufig erst im Nachhinein, um eine bereits vorhandene Handlungstendenz zu erklären oder zu rechtfertigen. Im Unterschied zu zielgerichtetem Verhalten ist das Wollen nicht auf ein bestimmtes Ergebnis ausgerichtet. Es erzeugt fortlaufend neue Wünsche, unabhängig davon, ob vorherige erfüllt wurden. Dadurch entsteht eine dynamische Struktur, in der Befriedigung nur kurzfristig wirkt und unmittelbar neue Impulse hervorbringt. Die Qualität des Erlebens ergibt sich in diesem Modell nicht aus der Erfüllung einzelner Ziele, sondern aus dem Verhältnis zum eigenen Wollen. Da dieses Wollen selbst nicht zur Ruhe kommt, ist auch ein dauerhafter Zustand der Zufriedenheit innerhalb dieser Logik nicht vorgesehen.
Der biblische heilige Geist
Der Heilige Geist, im theologischen Sinne, beschreibt kein bewusst gesteuertes Denken und auch keinen rational geplanten Handlungsprozess, sondern ein Prinzip innerer Führung und Transformation. Es handelt sich um eine wirksame Kraft, die im Menschen selbst erfahrbar ist und Verhalten nicht von außen vorgibt, sondern von innen heraus orientiert. Diese Führung äußert sich nicht als klar formulierter Gedanke, sondern als unmittelbare innere Ausrichtung. Sie kann sich zeigen als Impuls, als Klarheit, als Gefühl von Stimmigkeit oder als plötzliche Einsicht. Entscheidend ist, dass diese Bewegung nicht durch bewusste Kontrolle erzeugt wird, sondern als etwas erlebt wird, das bereits vorhanden ist und erkannt werden kann. Im Unterschied zu rein individuellen Motiven wird der Heilige Geist nicht als persönlicher Antrieb verstanden, sondern als etwas, das über das individuelle Selbst hinausgeht und dennoch in ihm wirksam ist. Die daraus entstehenden Handlungen sind nicht primär auf äußere Ziele ausgerichtet, sondern auf Übereinstimmung mit einer als wahr erlebten inneren Ordnung. Die Qualität des Handelns ergibt sich dabei nicht aus dem erreichten Ergebnis, sondern aus der Übereinstimmung mit dieser inneren Führung. In diesem Verständnis ist der Heilige Geist kein Ziel, das erreicht werden kann, sondern ein Prinzip, das wirksam wird, sobald Widerstände gegen diese innere Ausrichtung nachlassen.
Die perfekte Entscheidung
Um die perfekte Entscheidung erkennen zu können, müssen wir erst einmal das Ziel definieren, das jeder Mensch in Wahrheit anstrebt. Das, was wir in unserer modernen Gesellschaft als Ziele kennen, ist nämlich nichts anderes als der Versuch, Bedürfnisse aus der Gegenwart in der Zukunft zu erfüllen. Hier findet allerdings eine Realitätsverzerrung statt, denn die Bedürfnisse, die wir jetzt spüren, stammen immer aus der Gegenwart und lassen sich niemals in der Zukunft stillen. Deswegen fühlt sich das Erreichen von Zielen schon nach kurzer Zeit so bedeutungslos an, weil die Vorstellung davon, wie es sein wird, wenn das Ziel erreicht wurde, durch die reale Erfahrung ersetzt wurde, wie es sich wirklich anfühlt, das Ziel erreicht zu haben. Was übrig bleibt, ist Ernüchterung und ein neues Ziel – der Kreislauf beginnt von vorn. Weitergedacht lässt sich dieser Gedanke zu der Erkenntnis umformulieren, dass das Ziel hinter allen Zielen immer ein "richtiges "Gefühl ist. Am Ende geht es nämlich immer darum, wie wir glauben, uns zu fühlen, sobald wir ein Ziel erreicht haben. Das ist damit gemeint, wenn davon gesprochen wird, dass wir in der Zukunft und nicht in der Gegenwart leben. Zu meinem persönlichen Erstaunen ist dieser Zusammenhang in unserer Gesellschaft allerdings eher unbekannt, wo er doch eigentlich so offensichtlich ist. Dieser Gedanke ist auch der Grund, warum die meisten Religionen ihre Heiligen als mittellos porträtieren, wobei deren Wesen immer voller Liebe und Güte ist. Die Mittellosigkeit illustriert dabei die Unabhängigkeit des Lebensglücks von den äußeren Umständen. Selbst die Kreuzigung Jesu kann man in dieser Lesart interpretieren, denn es wird gesagt, dass er die Menschen so geliebt hat und deshalb diesen Weg gegangen ist. Liebe ist objektiv betrachtet jedoch der Begriff für das bestmögliche Gefühl eines Menschen, und er ist diesen Weg schließlich nicht gegangen, weil er das wollte, sondern weil es seine innere Wahrheit war, nur eben in den Worten von damals formuliert. Mit diesem Gedanken möchte ich dann auch den Kreis zu unserer Zieldefinition schließen, denn das Ziel, das jeder Mensch in seinem Innersten anstrebt, ist das, was als "bedingungslose Liebe" bezeichnet wird. Diese hat allerdings wenig mit dem Hormoncocktail zu tun, den wir heute häufig als Liebe bezeichnen. Basierend auf meinen Recherchen und Erfahrungen handelt es sich bei der Agape (bedingungslose Liebe) um einen Zustand völliger Hingabe an den Moment. Gelebt wird diese in Form von absoluter Ehrlichkeit zu sich selbst und zur Welt. Deswegen wird Agape häufig auch mit Authentizität gleichgesetzt. Es ist das innerste Wollen hinter allen Irrtümern, die Handlung, die übrig bleibt, wenn wir alle Ängste, Gewohnheiten und Sorgen überwunden haben. Folgen wir dieser Wahrheit, erleben wir die höchste Form von Glückseligkeit, aber eben nur Moment für Moment. Deswegen ist ja auch der Weg das Ziel: Agape entsteht durch Handlung aus Wahrheit, nicht durch das Erreichen von Zielen.
Die eigene Warheit erkennen
Um zu erkennen, ob du dein perfektes Leben lebst oder in einem Irrtum gefangen bist, musst du einfach nur schauen, wie zufrieden du mit deinem Leben bist. Wenn es nicht besser geht, wenn du dich fühlst wie ein Fisch im Wasser, du nichts ändern wollen würdest, dir die Sonne aus dem Arsch scheint, dann dürfte alles in Ordnung sein. Ansonsten lohnt es sich, hinzuschauen. Eigentlich wissen wir nämlich in jeder Sekunde, was wir wirklich tun wollen. Es ist nur die angelernte Gewohnheit, die uns dazu zwingt, anders zu handeln, als wir gerne würden. Theoretisch ist es tatsächlich so einfach, in der gelebten Praxis besteht jedoch meist ein Irrtum darüber, was wir wirklich wollen. Ich nehme hier immer sehr gerne das Beispiel Geld, Macht, Aussehen und Luxus, was alles falsche Wünsche sind. All das sind Dinge, die als Nebeneffekt des perfekten Lebens entstehen können, sie sind jedoch niemals das Ziel selbst. Bei solchen Zielen handelt es sich immer um reine Ersatzbefriedigung für Bedürfnisse, die wir verdrängt haben, und diese zu erreichen wird auch nie die Gefühle in uns erschaffen, die wir darauf projiziert haben. Und genau hier setze ich an: Die wahren Bedürfnisse lassen sich nämlich mit der geeigneten Technik unter den falschen Zielen freilegen. Als Hebel nutze ich hier eine extrem effiziente Hypnoseform, die einer geführten Meditation mehr ähnelt als der allgemeinen Vorstellung von Hypnose selbst. Es geht einfach darum, einen Bewusstseinszustand zu erlangen, in dem das Wissen des eigenen Unterbewusstseins besonders leicht zugänglich ist. Mithilfe einer geeigneten Fragetechnik lässt sich dann das Ziel hinter den falschen Zielen recht zuverlässig identifizieren. In diesem hybriden Erkenntnisprozess (das Bewusstsein begegnet dem Unterbewusstsein) werden auch gleichzeitig die Ursachen beseitigt, die uns bisher davon abgehalten haben, zu unserer eigenen Wahrheit zu stehen. Wenn man nämlich auf die fundamentale Ebene des Bewusstseins hinabsteigt, macht auf einmal alles Sinn. Jede Handlung, jeder Wunsch, jede Sorge hat einen Grund und ein Ziel. Sobald wir das wirklich hinterfragen, verändert sich dadurch auch unsere innere Wahrheit, und wir hören auf, Dinge zu tun und zu wollen, die uns eigentlich gar nicht entsprechen. Wie schnell das geht, hängt nach meiner Erfahrung allerdings stark von der eigenen Persönlichkeit ab. Hilfreich ist es auf jeden Fall, wenn man sich Dinge bildlich vorstellen kann und in der Lage ist, Gefühle im Körper wahrzunehmen. Wenn du das testen möchtest, stell dir einfach bei geschlossenen Augen einen roten Apfel vor und beobachte, wie du ihn wahrnimmst. Ist er eher schattenhaft schwarz-weiß oder in 4K und Farbe? Um deine Gefühle wahrzunehmen, schließe wieder die Augen und erinnere dich an einen wunderbaren Moment und versuche, den Ort in deinem Körper zu identifizieren, an dem dieses angenehme Gefühl am stärksten ist. Vielleicht kannst du sogar sagen, wie es sich anfühlt. Beispiele hierfür wären eine Weite in der Brust, vielleicht eine Wärme im Bauch oder eine tiefe Entspannung, eine Schwere im Oberkörper.
Mein Philosophische Modell
Alles, was ich bisher über die Welt herausgefunden habe, versuche ich, in möglichst einfache Grundannahmen herunterzubrechen. Auf diesen bauen dann alle weiteren Gedanken auf, mit denen ich arbeite.
  1. Es gibt keine Zukunft und keine Vergangenheit, es gibt immer nur die Gegenwart. Das bedeutet: Glück kann nur jetzt entstehen, niemals später. Und wenn du dich über die Vergangenheit ärgerst, dann ist das nichts weiter als ein nutzloses Wiederholen in der Gegenwart.
  2. Was von der Vergangenheit übrig bleibt, ist nur eine unvollständige Erinnerung an das, was wir gelernt haben. Und die Zukunft ist nichts anderes als eine Extrapolation dessen, was vielleicht passieren könnte, basierend auf genau diesen unvollständigen Erinnerungen.
  3. Der Mensch ist extrem gut darin, in der Gegenwart alle verfügbaren Informationen zu einer stimmigen Entscheidung für diesen Moment zu integrieren. Dieser inneren Wahrheit zu folgen, ist das, was im Leben am meisten befriedigt, so sehr, dass Religionen davon sprechen, dass Menschen eher für diese Wahrheit sterben würden, als ein längeres Leben ohne sie zu führen. Was uns meist davon abhält, diesen Weg zu gehen, ist nicht fehlendes Wissen, sondern die Angst vor den Konsequenzen.
  4. Diese Angst vor Konsequenzen ist im Normalfall genau das, was uns dazu bringt, eine bessere Zukunft erschaffen zu wollen, in der wir uns endlich gut fühlen können. Dabei versuchen wir jedoch, die Zukunft vorherzusagen, basierend auf einer unvollständigen und verzerrten Erinnerung an die Vergangenheit. Genau hier liegt das Problem: Wenn die Grundlage bereits unvollständig ist, kann auch die daraus abgeleitete Zukunftsplanung nicht zuverlässig sein. Das ist der Grund, warum unsere Lebensplanung so häufig nicht das Ergebnis liefert, das wir uns erhoffen.
  5. Der Mensch erzeugt seine Gefühle selbst. Ob es uns gut oder schlecht geht, entsteht nicht direkt durch die Umwelt, sondern durch die Art, wie wir sie bewerten. Deshalb erscheint es zunächst sinnvoll, das Außen verändern zu wollen, bevor man sich die eigene Innenwelt anschaut. In den meisten Fällen zeigt sich jedoch, dass die Welt gar nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Annahme, nicht kompetent genug zu sein, mit ihren Anforderungen umzugehen. Und genau diese Annahme erweist sich häufig als Irrtum.
  6. Der Mensch kann die Welt nicht erkennen, wie sie wirklich ist. Alles, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, wird vom Unterbewusstsein interpretiert, sodass wir nur eine stark reduzierte und gefilterte Version der Realität erleben. Deshalb kann ein Regentag bei guter Laune schöner sein als ein Sonnentag bei schlechter Laune. Nicht die äußeren Umstände entscheiden, sondern die innere Bewertung.
  7. In Zahlen ausgedrückt verarbeitet der Mensch etwa 10 Millionen Informationen pro Sekunde, im Bewusstsein erscheinen jedoch nur rund 50 davon. Das bedeutet: Der überwiegende Teil dessen, was wir wahrnehmen, bleibt uns nicht bewusst zugänglich. Und dabei sind noch nicht einmal die Bereiche der Realität berücksichtigt, die wir aufgrund der Begrenzung unserer Sinne gar nicht erfassen können, wie etwa große Teile des elektromagnetischen Spektrums außerhalb des sichtbaren Lichts.
  8. Auch wenn das jetzt alles so klingt, als hätte die Menschheit alles falsch gemacht, deutet physikalisch doch vieles darauf hin, dass es keinen Zufall gibt. Dann wäre die Welt perfekt – genauso, wie es viele Religionen beschreiben und wie es Albert Einstein so treffend formuliert hat: „Der Alte würfelt nicht.“ Denn wie schon beschrieben, ist das einzige Problem, das wir mit der Welt haben, wie sie ist, das Gefühl, das wir selbst erzeugen. Wenn wir damit aufhören, ist alles in Ordnung. Die Quantenphysik schien diese Perspektive durch die Entdeckung echten Zufalls zunächst zu widerlegen. Rückblickend könnte sich das jedoch als Irrtum herausstellen. Was wir nämlich als Zufall beschreiben, ist häufig nichts anderes als fehlendes Wissen darüber, wie die zugrunde liegenden Kausalketten genau beschaffen sind. Physikalisch gibt es nur einen Bereich, in dem potenziell echter Zufall existieren könnte, und dieser ist so klein und hat einen so geringen Einfluss auf unsere Entscheidungen, dass er praktisch vernachlässigbar ist. (Quelle: YouTube, Sabine Hossenfelder: „Freier Wille – das macht keinen Sinn“ | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur)
  9. Zusammengefasst ist es also eigentlich völlig egal wie du dein Leben gestaltest, du musst nichts verändern, du kannst machen, was du willst. Es ist alles richtig. Nur sind negative Gefühle eventuell die Konsequenz, wenn du dich irrst darüber was du tun möchtest. Aber auch hier gilt, solange der Leidensdruck nicht groß genug ist, fehlt die Motivations zum handeln. Sei ehrlich zu dir. Was möchtest du?
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